Mit dem Anlagenkonzept können sowohl Bearbeitungsstraßen beschickt bzw. auch am Ende Stapel gebildet werden.
Die Einrichtung besteht aus Hubplattformen (2), die nachtakten können, so dass die oberen Teile eines Stapels (1) jeweils vom selben Niveau vereinzelt werden.
Mit Hilfe von stationären Hebe- und Abschubgeräten (3) werden die Werkstücke in eine vertikale und horizontale Bewegung versetzt und dem umlaufenden Saugriemensystem (4) zugeführt.
Durch ein besonderes System wird der Unterdruck der Saugnäpfe im Abgabebereich der Gurte unterbrochen, so dass die Teile von den Gurten abfallen.
Die in horizontaler Lage verbleibenden Schwerter des Rotationselevators (5) übernehmen die Werkstücke und legen sie auf der Einlaufrollenbahn (6) der Bearbeitungsstraße ab.
Bei dem als Stapelanlage konzipierten System spielen sich die Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge ab, d.h. von der Auslaufrollenbahn werden mit Hilfe des Rotationselevators die Teile übernommen, auf ca. 2,20 m Höhe gebracht und an das umlaufende Saugriemensystem übergeben.
Das Riemensystem fördert die Werkstücke zur Seite, wo die Teile dann gesteuert auf die jeweilige in Position befindliche Hebebühne abfallen.
Mit Hilfe einer Ausrichteinheit sowie dem Abtakten der Hebebühne wird dann ein exakt fluchtender Stapel gebildet, wobei auch mehrere hintereinanderliegende Teile gleichzeitig zu einem Bild-Stapel abgestapelt werden können.
Je nach Kundenwunsch kann auch ein Ent- bzw. Versorgungssystem von Schonplatten oder Paletten angegliedert werden.

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