Systraplan

SICHERHEIT IM FOKUS: Lebenszyklus Ihrer Anlagen im Blick behalten


Die Sicherheit auch bei älteren Anlagen gewährleisten

Die Anlagen von Systraplan sind bekannt für ihre Robustheit und ihre außergewöhnlich lange Lebensdauer. Dass die Systeme auch nach vielen Jahren noch zuverlässig ihren Dienst leisten, ist für uns das beste Qualitätszeugnis.

Nach 20 Jahren im Dauereinsatz haben viele Sicherheitsbauteile ihre Belastungsgrenze erreicht. Als Anlagenbetreiber ist es wichtig zu wissen: Nach zwei Jahrzehnten endet die kalkulierte Lebensdauer dieser Komponenten.

Ein rechtzeitiger Check oder Austausch schützt Sie vor Haftungsrisiken und sorgt für einen weiterhin sicheren Betrieb. Nach der Norm EN ISO 13849-1 wird eine übliche Nutzungsdauer von 20 Jahren für sicherheitstechnische Anlagen empfohlen.

Nach diesem Zeitraum überträgt sich die Verantwortung, auch die des ursprünglichen Herstellers, auf den Anlagenbetreiber!


Beispiel Maschinenschild


Lebenszyklus und Ausfallrate sicherheitsgerichteter Bauteile

Im Lebenszyklus von sicherheitsgerichteten Bauteilen spricht man von einer Bimodalen Verteilung – auch bekannt als Badewannenkurve. Nach einer Anfangsphase mit einer Hohen Ausfallrate folgt eine lange stabilisierte Phase mit einer geringen Ausfallwahrscheinlichkeit. Nach Ablauf der vom Hersteller angegebenen Betriebsdauer von, in den meisten Fällen, 20 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen wieder sehr stark an, dieses ist technisch z.B. in der Alterung von Kondensatoren und Kontaktflächen begründet.

Was bedeutet das für den Betreiber?

In den letzten 20 Jahren hat sich die Technik massiv geändert, viele Bauteile sind in der alten Form nicht mehr verfügbar und erfordern einen Umbau an der Steuerung.
Ein einfacher Austausch der Sicherheitsbauteile “alt gegen neu“, auch wenn Umbauten notwendig sind, können durchgeführt werden, da in den meisten Fällen eine Verbesserung der Sicherheit nicht als wesentliche Veränderung gesehen wird. Eine Einzelfallbetrachtung muss aber auf jeden Fall erfolgen.

Es gibt keinen Bestandschutz für unsichere Anlagen!

Nach §9 BetrSichV ist der Anlagenbetreiber in der Pflicht, regelmäßig die Sicherheit der Anlagen zu überprüfen und bei Bedarf Maßnahmen zur Modernisierung oder Nachrüstung zu ergreifen. Eine veraltete Sicherheitstechnik kann das Risiko von Unfällen erhöhen und dazu führen, dass Sie gesetzlichen Vorgaben nicht mehr entsprechen. Daher ist es wichtig, die Anlagen rechtzeitig auf den neuesten Stand zu bringen, um Sicherheit, Effizienz und Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Die Haftungsfalle

Nach Ablauf der vom Hersteller definierten Betriebsdauer kann der Betreiber sich nicht mehr auf die Sicherheitsfunktionen der Bauteile berufen, die Verantwortung geht vollständig mit allen daraus resultierenden Konsequenzen auf den Betreiber über.
Dieses bedeutet ein enormes Haftungsrisiko für das Unternehmen und die verantwortliche Person. Bei Verstößen gegen die Betriebssicherheitsverordnung oder andere geltende Vorschriften können Bußgelder verhängt werden. In schweren Fällen sind auch strafrechtliche Konsequenzen möglich, insbesondere bei nachgewiesener Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Die Berufsgenossenschaften und Versicherungen prüfen im Schadensfall sehr genau, ob die Anlage "dem Stand der Technik" entsprach.

Ein "Weiter so" ist riskant: Was ist jetzt zu tun?

Ein pauschaler Tausch aller Komponenten ist teuer, aber ein "Weiter so" ist riskant.
Wenn Sie gerade eine spezifische Anlage im Blick haben, hilft Ihnen Systraplan dabei, die Weichen richtig zu stellen.
Systraplan bewertet das Potenzial eines Retrofits für Ihre Anforderungen und stellt die Vorteile in puncto Sicherheit und Wirtschaftlichkeit klar gegenüber. Profitieren Sie von unserer Expertise im Bereich der Sicherheitstechnik und machen Sie Ihre Bestandsanlagen fit für die Zukunft.

Sinnvoll ist folgendes Vorgehen:
  1. Bestandsaufnahme: Identifikation aller sicherheitskritischen Bauteile und Abgleich mit den Herstellerangaben zur Betriebsdauer.
  2. Gefährdungsbeurteilung: Prüfen, ob die vorhandenen Schutzmaßnahmen den heutigen Anforderungen an die Bediensicherheit entsprechen.
  3. Retrofit-Plan: Gezielter Austausch veralteter Komponenten gegen moderne, diagnosefähige Systeme. Gleichzeitig wird geprüft, inwieweit ein allgemeines Update der Steuerung möglich bzw. sinnvoll ist.


Ihr Nutzen


  • Rechtssicherheit

    Anpassung an aktuelle Maschinenrichtlinien und UVV-Vorgaben.
  • Unfallprävention

    Anlagensicherheit ist auf dem Stand der Technik.
  • Produktivität

    Anlagenausfallrisiko minimieren und die Produktivität erhalten.


  • Ersatzteilgarantie

    Austausch abgekündigter Komponenten (z. B. alte SPS-Steuerungen) gegen verfügbare Standardware.
  • Nachhaltigkeit

    Verlängerung der Lebensdauer - Ressourcenschonung durch Erhalt der mechanischen Grundsubstanz bei gleichzeitiger Modernisierung des „Gehirns“ der Maschine.

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