01.Oktober 2026

Bei individuellen Ansprüchen sind wir zu Hause - SYSTRAPLAN fängt da an, wo die meisten aufhören


Ein Lager wird erstmal für die Anforderungen geplant, die zum Zeitpunkt des Baus bekannt sind. Später können jedoch weitere Maschinen hinzukommen oder mehr Lagerfläche benötigt werden. Die Möglichkeiten, die einem dann zur Verfügung stehen, hängen dabei direkt damit zusammen, wie das Lager ursprünglich geplant wurde. Wir prüfen, welche Leistung die Anlage erbringen muss und wie sich der neue Materialfluss sowie später Erweiterungen anbinden lassen.
 
Wie diese Entscheidungen in der Praxis aussehen, zeigt zunächst die Planung eines Lagers in einer bestehenden Halle. Der Ausbau bei Schmeing zeigt anschließend, was eine zusätzliche Maschine für die vorhandenen Anlagen bedeuten kann.

Lagerplanung muss von Anfang an alles mitdenken

In einer bestehenden Halle können Stützen ein gleichmäßiges Lagerraster unterbrechen. Wir prüfen, wie sich die Lagerfelder anordnen lassen, ohne unnötig Fläche zu verlieren. Gleichzeitig muss das Material von der Anlieferung zu den Lagerplätzen und weiter zu den Bearbeitungsmaschinen gelangen. Die Wege und Übergabepunkte ergeben sich aus diesen Abläufen.

Dafür ermitteln wir mit unseren Kunden die Basisdaten und betrachten die Prozesse vor und nach dem Lager. Sind weitere Flurförderzeuge vorgesehen, prüfen wir die dafür nötigen Zufahrten und Aufgabepunkte zu den Regalbediengeräten. Soll später eine weitere Maschine möglich sein, wird auch das schon entsprechend mitgedacht und fließt in die Bewertung der möglichen Lageranordnungen ein.

Aus dieser Arbeit entsteht eine Lösung, die vorhandene Fläche besser nutzt, den Materialfluss sauber an die Produktion anbindet und Expansionspotential berücksichtigt. Wir müssen die räumliche Situation verstehen, technische Optionen bewerten und die spätere Nutzung der Anlage mitdenken. Darauf kommt es beim Sondermaschinenbau an und der Kunde erhält die bestmögliche Lösung!

Was eine zweite Säge bei Schmeing verändert hat

Bei unserem Bestandskunden Schmeing war zunächst nur eine Aufteilsäge direkt an das Lager angeschlossen. Ein Staplerfahrer setzte die Plattenstapel auf. Das Lager nahm einzelne Platten auf und legte sie zur Bearbeitung auf das Maschinenbett. Dabei wurden ursprünglich keine Teleskope verbaut.

Jahre später sollte nun eine zweite Säge mit Roboter angebunden werden. Das Lager sollte fortan zwei Sägen versorgen und die Platten in den dafür benötigten Zykluszeiten bereitstellen. Mit der bisherigen Technik war das nicht möglich und bereitete Probleme, weswegen wir die benötigten Teleskope nachgerüstet und die Anlage verlängert haben. Dadurch wurde der Raum und das zeitliche Intervall für eine weitere Sägenanbindung geschaffen. Heute sind beide Sägen direkt an das Lager angeschlossen.

Bei Schmeing brauchte es neben dem Anschluss der zweiten Säge auch Änderungen der Taktung im Lager selbst. Solche Zusammenhänge untersuchen wir bei neuen Anlagen bereits während der Planung und bei bestehenden Anlagen, natürlich sobald die Erweiterung ansteht. Einige Punkte wurden bei Schmeing bereits damals bei der Planung berücksichtigt, andere haben sich erst durch unsere jahrzehntelange Erfahrung ergeben, können aber nun durch die damalige vorausschauende Lagerplanung ebenso einfach nachgerüstet werden.


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Da wo die meisten aufhören, fangen wir an.

Unsere Kompetenz  bei Systraplan liegt darin, solche Zusammenhänge früh sichtbar zu machen. Wir gehen in den Dialog, ermitteln Basisdaten und prüfen die Prozesse vor und nach der Anlage. Daraus entwickeln wir ein Konzept, das zur Produktion passt und technisch umsetzbar bleibt.

Bei individuellen Ansprüchen sind wir zuhause, weil wir Technik aus dem konkreten Prozess heraus denken. Sprechen Sie uns an, wenn Sie nach einem kompetenten Partner für Ihre Lagertechnik suchen!